Der Journalist und Buchautor Joachim Jakobs hält einen Vortrag mit einer anschließenden Podiumsdiskussion mit den Parteien. Teilnehmen werden daran für Die Linke Julien Ferrat, Lisa Hofmann (Piratenpartei), Florian Kußmann (FDP), Alexander Salomon (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Christian Stadelmann (ÖDP). Für die SPD nimmt deren Internetbeauftragte Malin Melbeck teil. Die CDU hat einige Fragen zur Veranstaltung gestellt, aber keinen Teilnehmer benannt. Die Veranstaltung ist für die Besucher kostenfrei und wird live auf bambuser.com präsentiert.
Dienstag, 8. Mai 2012
15.5.2012: Medienkompetenz für Alle?!
Montag, 30. Januar 2012
Arztpraxen sind keine Außenstellen der Krankenkassen
Dazu gibt's am 18.4.2012 in Berlin eine Informationsveranstaltung des Bündnis Stoppt die eCard.
Sonntag, 6. September 2009
Aufruf zur Demonstration "Freiheit statt Angst" am 12. September 2009
Der Respekt vor unserer Privatsphäre ist ein wichtiger Teil unserer menschlichen Würde, beruflich wie privat. Eine freie und offene Gesellschaft kann ohne bedingungslos private Räume und Kommunikation nicht existieren. Deshalb rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der Demonstration am 12. September 2009 in Berlin zu beteiligen. Wir wollen unsere Sorge um den Zustand des Datenschutzes lautstark zum Ausdruck bringen und ein deutliches Zeichen dafür setzen, dass viele Menschen für ihre Freiheitsrechte wieder auf die Straße gehen!
Treffpunkt für die Demonstration "Freiheit statt Angst 2009" ist am Samstag, den 12. September 2009 um 15.00 Uhr am Potsdamer Platz. Der Protestmarsch durch die Stadt wird nach einem Rundkurs wieder am Potsdamer Platz enden. Auf der Webseite www.FreiheitStattAngst.de finden sich jeweils die neuesten Informationen zur Demonstration und den Möglichkeiten, bei der Vorbereitung der Demonstration mitzuhelfen.
Donnerstag, 8. Januar 2009
5. Göttinger Workshop zum Medizinrecht
das Zentrum für Medizinrecht der Georg-August-Universität Göttingen veranstaltet am 06. Februar 2009 einen Workshop mit dem Thema: "5. Göttinger Workshop zum Medizinrecht: „GUTE KARTEN FÜR DIE ZUKUNFT?“ – Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte".
Die Teilnahme an diesem Workshop ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist als Fortbildungsveranstaltung der Ärztekammer Niedersachsen anerkannt worden und sie soll bei verschiedenen Rechtsanwaltskammern als Fortbildungsveranstaltung für Fachanwälte anerkannt werden.
Ich wäre Ihnen sehr verbunden, könnten Sie die Veranstaltung allen Interessierten aus Ihren Kreisen zuleiten und diese darüber hinaus ggf. in Ihren Veranstaltungskalender o.ä. aufnehmen, bzw. im Blog posten.
Informationen sind auf unserer Website verfügbar.
Abschließend möchte ich hervorheben, dass sich das Zentrum für Medizinrecht freuen würde, Sie auf der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Mit bestem Dank und Grüßen
Carsten Dochow
Mittwoch, 23. Januar 2008
Telematik - zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie...
Dr. med. Christiane Groß M.A. (Vorsitzende des Auschusses E-Health der Ärztekammer Nordrhein)
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
auf die folgende Informationsveranstaltung möchte ich Sie gerne aufmerksam machen:
"Telematik - zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie......."
am 9. Februar 2008 in Düsseldorf (Programm)
Telematik im Gesundheitswesen oder eHealth - dazu gehört der elektronische Arztausweis (eA), aber nach den Vorstellungen des Gesetzgebers vor allem die elektronische Gesundheitskarte (eGK) mit ihrer kritischen Infrastruktur - werden Arbeit in Praxis- und Klinikalltag verändern.
Können wir ein eigenes Konzept etablieren?
Müssen wir uns dem Programm des BMG beugen?
Ist es sinnvoll, die eGK vollständig abzulehnen?
Wo ist eHealth sinnvoll?
Gibt es einen Sonderweg im Gesundheitswesen ohne elektronische Datenübermittlung?
Welche Änderungen im Infrastrukturkonzept "eGK" müssen wir fordern?
Diese Diskussion wird auf dem Ärztetag 2008 in Ulm weitergeführt werden.
Telematik und eHealth wird alle betreffen, auch diejenigen, die denken, dass sie sich nicht mehr damit auseinandersetzen müssen, weil der Ruhestand nahe ist.
Bedenken Sie bitte auch, dass Sie und Ihre Angehörigen als Patienten selbst betroffen sind, auch als Privatversicherte, da die PKV ebenfalls hinter dem Konzept steht.
Es bleibt die Frage wie und ob wir als Ärzte mitgestalten.
Die Ärztekammer Nordrhein führt diese Informationsveranstaltung durch, um die Kolleginnen und Kollegen rund um das Thema eGK (Datenschutz, Transparenz, veränderte Abläufe in Klinik und Praxis) zu informieren. Es geht dem Ausschuss E-Health aber auch darum, alternative Wege (elektronische Datenübermittlung auf freiwilliger - nicht finanziel erzwungener - Basis, Einsatz des eA als Signaturkarte, End-zu-End-Übermittlung der Daten etc.) zu finden. Damit wäre es möglich, dem von der gematik umgesetzten Konzept "eGK" nicht bedingungslos folgen zu müssen.
Über eine rege Teilnahme und Diskussion würde ich mich freuen. Bitte melden Sie sich an!
Mit kollegialen Grüßen
Christiane Groß
Zusatzinformation: Wir haben auch verschiedene Aussteller gewinnen können. Z.B. stellt die gematik einige "eGK-Arbeitsplätze" (Praxis, Klinik, Apotheke, Patientenkiosk, Krankenversicherung) zur Verfügung und ermöglicht so neben der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema auch die "praktische Erfahrung der eGK".
Mittwoch, 16. Januar 2008
Schöne neue e-Health-Welt?
Symposium zur elektronischen Gesundheitskarte
Tagung der IPPNW-Akademie am 1. März 2008 im Ärztehaus Hamburg,
Humboldtstraße 56, 22083 Hamburg von 10 bis 17 Uhr
Begrüßung : Matthias Jochheim (Psychotherapeut, Vorstandsmitglied der IPPNW)
Referenten:
- PD Dr. Hagen Kühn, Berlin, ehemaliger Leiter der Public Health-Abteilung Wissenschaftszentrum Berlin(WZB): Ökonomisierung und Industrialisierung der medizinischen Versorgung am Beispiel USA – die Entwicklung in der BRD
- Dr. med. Christian Euler, Präsident des österreichischen Hausärzteverbandes: Vom Behandeln der Menschen zum Verwalten von Krankheiten - Erfahrungen mit E-Health in Österreich
- Dr. Bernd Hontschik, Chirurg und Autor, Frankfurt a.M. Triviale Maschinen und nicht-triviale Medizin
- Dr. Wilfried Deiss, Internist, Siegen: Kommunikation in der Medizin - Schwachstellen und innovative Verbesserungsmöglichkeiten
- Dr. Silke Lüder, Ärztin für Allgemeinmedizin Hamburg: Die Rolle der „Gesundheitskarte“ für die Umgestaltung unseres Gesundheitswesens und die Ideologie der Bertelsmannstiftung
- Gaby Thiess, Selbsthilfegruppe Fibromyalgie in Hamburg-Harburg: Patientendaten gehören nicht ins Internet
- Rainer Glück, Chaos Computer Club: Die Vorratsdatenspeicherung in der Medizin - Sicherheit und Unsicherheit von Daten in zentralen Servern
- Dr. Wolfgang Linder, ehem. Datenschutzreferent der Stadt Bremen
Podiumsdiskussion mit den Referenten. Moderation: Prof. em. Winfried Kahlke
Freitag, 4. Januar 2008
Aus Protest wird Widerstand
Die freie Arztpraxis im Würgegriff von Politik und Gesundheitsindustrie
3. Ärztetag der Basis, Samstag, 9. Februar 2008
10.00 – 17.00 Uhr, Med. Hochschule Hannover
Unter anderem im Programm:
Die Lage der Patienten in Praxis und Klinik (Renate Hartwig)
Eine Stiftung Macht Politik (Silke Lüder, Freie Ärzteschaft, RG Hamburg)
- Wie mit E-Health das Gesundheitswesen verändert werden soll
- Bündnis „Stoppt die Karte“
Patienten gegen die Gesundheitskarte (Gabi Thiess, Selbsthilfegruppe Fibromyalgie)
- Aufruf an die Öffentlichkeit: Keine Fotos – Keine Schnüffelkarte
Ärzte und Patienten gemeinsam: Entscheidungsrechte des Patienten (Wolfram Candidus, Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten)
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Wo und wie man Datenspuren besser nicht legt
Am 14.12.2008 lädt die Free Software Foundation Europe (FSFE) in Mannheim zu einem Informations-Abend über aktuelle Tendenzen der Datenpolitik ein.
FSFE-Medienkoordinator Joachim Jakobs sieht als Ziel der Veranstaltung, "dass die Menschen sensibilisiert sind, dass sie wissen wo sie Datenspuren legen, was man künftig vielleicht vermeiden soll".
Montag, 17. September 2007
Beruhigt Sie das?
Zu den Risiken und Nebenwirkungen der elektronischen Gesundheitskarte
Die im Gesundheitsmodernisierungsgesetz von 2003 vorgesehene elektronische Gesundheitskarte ist bald zwei Jahre überfällig. Erst konnten die an der Entwicklung Beteiligten sich nicht einigen, dann fiel eine ganze Testregion (Bremen) aufgrund größter Bedenken gegen das Projekt aus, der Ärztetag sprach sich gegen die eGK in der geplanten Form aus, die Tests genannten technischen Entwicklungen kamen allenfalls zögerlich weiter ... Sei´s drum, denken sich die Initiatoren und wollen nun die vorgesehenen größeren "Tests" ausfallen lassen und die eGK ab dem zweiten Quartal des nächsten Jahres einführen.
Der Bonner "Arbeitskreis gegen Gentechnologie" und das "Komitee für Grundrechte und Demokratie" veranstalten am
Mittwoch, 19. September 2007 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Trinitatiskirche (Brahmsstraße 14, Bonn-Endenich)
eine Informationsveranstaltung zu den Nebenwirkungen und Risiken der eGK: Elektronische Gesundheitskarte: Beruhigt Sie das?
Mit der eGK soll ein gigantisches Überwachungsprojekt eingeführt werden, das weder den Interessen der Patienten noch denen der Ärzte dient. Es geht vielmehr (auch) um die Verwertung der Daten zum Zweck der Kontrolle des Verhaltens von Ärzten und Patienten. Eine Arbeitsgruppe des Grundrechtekomitees hat bereits im Mai 2006 eine kleine Broschüre zum Thema herausgegeben:
Das große Gesundheitsversprechen und seine große Täuschung
Gemeinsam mit fünf anderen Organisationen sammelt das Komitee Unterschriften gegen die eGK: "Wir sagen Nein!"
Die Unterzeichnenden machen von ihrem Recht Gebrauch und weigern sich, Ihre Gesundheitsdaten in einem zentralen Netz speichern zu lassen. Über 2.100 Unterschriften werden dem Bundesgesundheitsministerium im Herbst übergeben werden.
Nachfragen bitte an:
Dr. Elke Steven, Komitee für Grundrechte und Demokratie, 0221 – 9726930, 0177 – 7621303
Werner Rätz, AK gegen Gentechnologie, c/o Weltladen Bonn, Maxstr. 36, 53111 Bonn
Einladungsflyer
Freitag, 13. April 2007
Freiheit statt Angst reloaded
Wir beobachten, dass im Bestreben mehr Sicherheit herzustellen in den letzten Jahren zunehmend Grundrechte eingeschränkt werden. Wir sehen das skeptisch, denn durch diese zunehmende Überwachung häufen sich die Fälle, in denen es zu Fehlern und Missbrauch kommt. (...) In Schleswig-Holstein (...) gerieten bei einer Handy-Überwachung sehr viele Leute unter Verdacht, mit einer Straftat zu tun zu haben.
(...) betrifft zum Beispiel die Vorratsdatenspeicherung alle: Da soll das Kommunikationsverhalten der kompletten Bevölkerung über Monate hinweg auf Vorrat aufgezeichnet werden. Da ist die Grenze jeder Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit überschritten, der Generalverdacht richtet sich gegen die gesamte Bevölkerung.
Das hat politische Folgen, weil der Staat besonders gerne gegen Andersdenkende und Kritiker ermittelt und diese im Auge behält. Das schränkt letztendlich die demokratische Mitwirkung in unserem Staat ein.
Interview mit Patrick Breyer ::: telepolis 12.4.2007
Aufruf zur Demo in Frankfurt (Main) am Samstag, den 14. April ab 15 Uhr











Kommentare