Deutschlandfunk - Computer & Kommunikation - Hin zum gläsernen Patienten?
Die politisch Verantwortlichen (...) wollen zum Starttermin 1. Oktober eine Gesundheitskarte mit ausgesprochen abgespeckten Funktionen ausgeben, die dann innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre Zug um Zug mit den ursprünglich geplanten Funktionen nachgerüstet wird. Und das kann nach Auskunft der Projektgesellschaft Gematik rund 14 Milliarden Euro kosten.
Deutschlandfunk - Computer & Kommunikation - Digitales Desaster
Kloiber: Wie sieht es mit der Mehrwertkommunikation aus?
Welchering: Die umfasst solche Anwendungen wie digitale Arztbriefe oder den Austausch von Röntgenaufnahmen oder anderen Untersuchungsergebnissen. Solche Daten sollen vom untersuchenden Arzt - egal ob in der Praxis oder im Krankenhaus - auf die elektronische Gesundheitskarte geschrieben werden, der Versicherte legt diese Karte ja beim mitbehandelnden Arzt vor. Oder wenn er aus dem Kranhaus nach einer Notfallbehandlung entlassen wird, bei seinem Hausarzt und so kann der weiterbehandelnde oder mitbehandelnde Arzt gleich auf alle Diagnose- und Behandlungsdaten zugreifen. Teure Doppeluntersuchungen werden dadurch überflüssig, der Patient wird weniger belastet, weil bestimmte Untersuchungen - Darmspiegelung oder Röntgenaufnahme - nicht zweimal gemacht werden müssen.
Anmerkung: die Daten werden nicht auf die Karte geschrieben, sondern nur über die Karte verstoffwechselt. Und dann immer noch dieses Scheinargument mit den "teuren Doppeluntersuchungen"...











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