Wozu dann noch eine "Gesundheitskarte"? Weil da ihr Passfoto drauf ist und dadurch das Risiko kleiner wird, dass Ihre Daten falsch zugeordnet werden. Und weil die Kassen es damit einfacher haben, die Daten zu verwalten, die sie ansonsten mit Aufwand aus verschiedenen Ecken dataminieren müssen.
Bereits seit 2004 haben die Kassen Zugriff auf alle Versorgungsdaten, bei Bedarf bis auf die Ebene einzelner Patienten oder Ärzte. Damit könnten Sie "beispielsweise auf einzelne Ärzte zugehen, um sie zu sparsamerer Arbeit" zu überreden. Oder sie untersuchen die Auswirkungen der Hausarztmodelle oder einzelner Behandlungspfade. Momentan bestehen dabei noch gewisse datenschutzrechtliche Bedenken.
Mit einer "Gesundheitskarte" stehen alle diese Daten dann sofort und unmittelbar zur Verfügung, so daß auf die Verordnung eines nicht ganz billigen Medikaments noch am gleichen Tag der Anruf eines Sachbearbeiters folgen könnte. Möglicherweise bietet sich auch eine Kooperation mit google health an. Damit Sie (und andere) morgen schon ihren Gesundheitszustand (oder besser: Ihren Krankheitszustand) im Internet abrufen können.
Dienstag, 2. Oktober 2007
Die Krankenkassen haben schon längst Ihre Daten
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Die vermurkste Online-Nutzung der Krankendaten
Radikaler Druck aus dem Gesundheitsministerium verschärft das Tempo für die Einführung der "Gesundheitskarte". Handeln statt meditieren ist das Motto. Geworben wird erneut mit enormen, aber nicht bezifferbaren Einsparpotenzia
Radikaler Druck aus dem Gesundheitsministerium verschärft das Tempo für die Einführung der "Gesundheitskarte". Handeln statt meditieren ist das Motto. Geworben wird erneut mit enormen, aber nicht bezifferbaren Einsparpotenzia
Weblog: Die Krankheitskarte
Aufgenommen: Okt 03, 12:06
Aufgenommen: Okt 03, 12:06
Pure Desinformation
In Diskussionen heißt es immer wieder, dass sich durch die "Gesundheitskarte" doch eigentlich gar nichts ändere. Die Krankenkassen seien ohnehin schon im Besitz zahlreicher Informationen über Patienten und Ärzte. Also mü
In Diskussionen heißt es immer wieder, dass sich durch die "Gesundheitskarte" doch eigentlich gar nichts ändere. Die Krankenkassen seien ohnehin schon im Besitz zahlreicher Informationen über Patienten und Ärzte. Also mü
Weblog: Die Krankheitskarte
Aufgenommen: Jun 23, 22:34
Aufgenommen: Jun 23, 22:34
Kommentare
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Dummerweise hat die Ärztezeitung ihre Linkstruktur geändert. Den Bericht über den Zugriff auf die Versorgungsdaten findet man jetzt hier: http://www.aerztezeitung.de/suchen/default.aspx?query=Versorgungsdaten&sid=466123.
Aber nur für authorisiertes Personal
#1
Ewald Proll
am
23.06.2008 22:24
(Antwort)











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