Ihre Krankheitsdaten sind für das strategische Controlling der kranken Kassen nur ein paar Klicks entfernt. Sie können nicht nur zu Abrechnungszwecken, sondern auch für viele andere, interessante Anwendungen genutzt werden. Beispielsweise, um Ihre Diagnosen mit Ihren Medikamenten abzugleichen, deren Preis wiederum mit den behandelnden Ärzten auszuhandeln und womöglich deren Überweisungsverhalten zu kontrollieren. Ein direkter Eingriff in die Patientenversorgung, über den das Akzeptanzmarketing aber geflissentlich schweigt
"Die Daten sind ein Schatz. Wir machen aus dem Supertanker der Versichertendaten einer Krankenkasse ein handhabbares Modell für den Alltagsgebrauch". Zitat des Panoratio-Spezialisten für data-mining. Ergänzend muß hinzugefügt werden, daß die technischen Möglichkeiten der "Gesundheitskarte" diese Schatzsuche erheblich vereinfachen sollen. Störend sind nur die lästigen Datenschützer, die viel zu viel "subjektiven Spielraum" haben.
Elektrische Krankheitsakten (vulgo: Datenkörper) sollen helfen. Am Besten geben Sie gleich alle Ihre Daten für die Controller der kranken Kasse frei, damit diese Ihren Behandlungsverlauf optimieren können. Ökonomisch optimieren, so verstehe ich das. Die gute, alte kranke Kasse hält sich nämlich für einen besonders guten Versorgungsmanager. Die Folge: ein Sozialversicherungsfachangestellter entscheidet künftig über Ihre Medikamente.
Wollen Sie das wirklich?
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Sonntag, 24. Juni 2007
Sammle Daten und rede nicht darüber
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Elena macht Schluß mit der Privatsphäre
1 Seit weiland 1890/1891 die Volkszählung in den USA mit der Hollerith–Maschine ausgelesen wurde, und der Siegeszug der (zuerst mechanischen) Datenverarbeitung begann, geht unsere Privatsphäre Stück für Stück den Bach runter. Waren es vor kurzem noch begrenzte Rechenkapazität und vor...
1 Seit weiland 1890/1891 die Volkszählung in den USA mit der Hollerith–Maschine ausgelesen wurde, und der Siegeszug der (zuerst mechanischen) Datenverarbeitung begann, geht unsere Privatsphäre Stück für Stück den Bach runter. Waren es vor kurzem noch begrenzte Rechenkapazität und vor...
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Aufgenommen: Jul 29, 00:30
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Dass die Versicherungen zu den Gewinnern gehören und Ärzte nicht so gut aussteigen, belegt auch eine Folgenabschätzung zum österreichischen Projekt: http://www.lulu.com/content/999400
#1
Katharina Lockhart
am
24.07.2007 21:51
(Antwort)











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